Burnout-Risiko in der Scientific Community

Am 2. und 3. April fand in Berlin das 2. Zukunftsforum Innovationsfähigkeit "Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln" statt.

Die Fokusgruppe Innovationsstrategie und Gesundheit beteiligte sich auf dem Marktplatz mit einer Befragung zum Burnout-Risiko. Alle Projekte der Fokusgruppe haben in ihren bisherigen Arbeiten aufzeigen könne, dass psychische Belastungen und Beanspruchungen in der modernen Wissensökonomie ein zentrales Thema sind. Was lag näher, als sich auch in der wissenschaftichen Community zu diesem Thema umzuhören.

So waren die Teilnehmer des Zukunftsforums aufgefordert, ihr persönliches Burnout-Risiko bestimmen zu lassen. 164 Wissenschaftler kamen dieser Aufforderung nach.  Damit konnten Sie zum einen Informationen zu ihrem persönlichen Burnout-Risiko im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Wissenschaftlern und anderen Branchen erhalten. Zum anderen trugen sie zu den Normierungsarbeiten des eingesetzen Instrumentes – des Maslach Bunrout Inventars in seiner branchenunabhängigen deutschen Version (MBI – GS-D) – bei, die derzeit durch Herrn PD Dr. Jürgen Glaser an der TU München durchgeführten werden.

Ein Vergleich der Ergebnisse innerhalb der wissenschaftlichen Community zeigte, dass es den Forschern auch nicht besser geht als Beschäftigten in "klassischen" Burnout-Branchen: Die durchschnittlichen Burnout-Werte lagen genauso hoch wie bei Gesundheitsberufen, Pflegenden und Therapeuten.

Eine erste Übersicht der Ergebnisse der Befragung in Berlin finden Sie hier: MBI-Befragung Berlin

Wir werden die Befragung weiter auswerten und in den nächsten Tagen differenziertere Daten an dieser Stelle einspeisen.